Theo sprang gar lustig drein
und kaute hier und dort ein Blatt
da kam der Förster Dingeldein
und hieb ihm's süße Köpfchen ab
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Die Buchen stöhnten gar zu sehr
doch durch des Waldes grünes Flüstern
drang unbemerkt ein Sonnenstrahl
und ließ die Blätter leise knistern
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Theline stumm im Gras verharrend
sah dem Theo hinterher
viel mehr dem Blut das - leise rauschend -
glich schon fast dem Stadtverkehr
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Die alten Hasen schauten weise
auf das Hirn das breit vermascht
da des Försters große Stiefel
achtlos waren rein gewatscht
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Und die Elstern krächzten leise
ob der Buchen schaurig Lied
nur der Wind pfiff unbeteiligt
weil ein Häschen oft verschied
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Dingeldein indess zufrieden
warf den Leib ins hohe Gras
war's ihm nur um das Fell beschieden
das kaum eine Elle maß
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Nackt des Theos Eingeweide
klatschten dort auf kleine Äste
liefen triefend auseinander
und den Maden war's ein Feste
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Und die dumme Theoline?
Nun die Frage ist konfus
weil ein Hase, selbst der Klügste
einfach weiterfressen muss
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Und so käut sie mümmelnd wider
bis der Förster sie erschlägt
was sind schon Hasens's fremde Glieder
wenn sie so schnell fremd-zerlegt
4 Kommentare:
oh, wie sich alles immer mehr verschlingt. bald explodiert hier was, so hinter der pastellfarbenen fassade. passen sie nur auf sich auf.
das war noch nie meine Stärke.
Großartige herzrührende Lyrik. Die ganz heißen Themen des Lebens angepackt und selbst für die Vorschule munter mit Tafelwasser aufbereitet.
Ein Sternchen mit Flüsterkomet!
mit Tafelwasser... tja. meine Selbstkritik wäre bescheidener ausgefallen.
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