Dienstag, 17. Juli 2007
Kapillarensprache
Und dann drehst du dich in deinen Runden, wie ein Balltänzer ohne Musik. Schlägt dein Herz einen Takt in Aufruhr oder Verwirrung und macht deinen Verstand zu einem grobmaschigen Netz? (Nein)
Manchmal gibt es nichts mehr zu sagen, und doch: pulsierend fliegen all deine Partikel in die Atmosphäre und werden Sternendunst in deiner ganzen, kleinen Galaxie. Wo bist du verstreut worden? Wie kannst du dir Ausdruck verleihen?
Was ist Schmerz? Was ist Vernunft? Dein Wohlfühlkissen hast du eben nicht eingepackt.
Was empfindest du? Ernüchterung? Kann man sich selbst überraschen?
Aber die Sprache deiner Kapillaren… du kannst sie ja nicht einmal entschlüsseln. Hitze und Kälte in allen Gefäßen, sammelt sich der Schwebezustand zwischen Absturz und Mondlandung. Und jede zuschlagende Tür ist dir einen Infarkt wert.
Und irgendwie willst du katalysieren und kannst nicht. Kannst nicht.
Und irgendwie ist die Ruhe in dir gespenstisch.
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1 Kommentar:
Das Rauschen der Ruhe katalysiert sich in Lärm der Stille.
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