Freitag, 29. Januar 2010

Seelenwund. Imer ein bisschen Schorf, der aufbricht. Seltener das Ganze. man betastet, vorsichtig. Optionen. Was ist eigentlich wichtig? das vergessen wir alle so leicht. Man verliert es aus den Augen. Das Unwichtige, das sind die Bleigewichte des Lebens. Das Wichtige weht vorbei wie eine grau-weiße Vogelfeder, die immer wieder durch die Finger gleitet. Das ewige Vergleichen, sich verlieren. Im Traum dann Erkenntnisse, mit einem Lächeln aufwachen. Die Seele streichelt nachts das geschundene Kind. Alles kommt in Ordnung. Du musst keine Angst haben. Denk an die Irrelevanz. Merkwürdig klug und der wache Tag im Vergleich so eine drittklassige Theateraufführung. Letztens Sturm, Bäume fielen. und ich, nüchtern im Hauseingang. ich kann Sie schlecht verstehen, es stürmt. Der Empfang ist schlecht. Machen Sie die Befragung. Gleich. Und zwar um acht Uhr, nicht um zwölf. Sie verzerren sonst die Stichprobe. Warum denn? ich hörte ihn nicht mehr, die Leitung brach ab. Neben mir kippten Bäume, groß wie Wolkenkratzer, donnerten auf den sonnenwarmen Asphalt. Der Himmel strahlte. Und ich fand mich damit ab.

1 Kommentar:

DanielSubreal hat gesagt…

"Ist die Irrelevanz relevant oder auch irrelevant?" "sich damit abfinden", dass bohrt ein hüsches kleines Loch in den Staudamm, durch das man hindurchtröpfeln kann...