Montag, 10. März 2008

Hat der Himmel schräg gelegen

Heut sah ich eine Frau, die hatte deine Augen

Hat geträumt mit offenem Blick wie Meer ohne Grund

und Sand unter den Brauen

.

Hab ich lange dich gesehen

Und deine Hände, Hände nur

Die nie etwas zerbrechen

Ist etwas in mir gebrochen, gezerrt

und gezogen

Hab ich deine Finger gespürt, auf meinem Arm

.

Bin ich die Stelle nachgefahren,

hab dem Wind dein Lied gesungen,

hat der Regen mich getrunken

bin ich lang gelegen

hab deinen Mund ins Nichts gezeichnet, deine Zunge

nachgemalt

dass sie röter, echter mir nie wieder

etwas zerre

.

Hat der Himmel schräg gelegen, hat den Rücken sich gestaucht

hab ich das Bild schnell fliegen lassen

dass deine Farben mein Blut nicht stockten

und mein Haar

nicht grau dir entgegen wehe

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