Dein bitteres Schweigen
wie Nachttau
Teer
Dunkel in meinen Schattenflechten
Es legt sich, senkt sich
gräbt sich ein
weilt und schläft
drückt und drängt
im Schlafe,
- böse träumend?
Es hat die Krallen
wie zum Spiel nur
lang-geweilt, verweilend gestreckt
und in mein weiches Fleisch gegraben
das taubemondet, milchig weicht
und bricht
unter der scheinbar
arglosen
Beweglichlichkeit der fremd,
geliebten Klaue
hat das Erschauern nackter Fasern
ganz und gar sich eingelebt
Schicht nach Schicht
wie Flocke
auf Schmirgelpapier
fällt und fällt der Tageschnee
und deckt die schwarze Fläche
und drunter zittert sanft
- im Schlaf?
das Alte teerig und
vergessen nur zum Schein
bis in den grauenden Morgen
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